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Die 360°-Smoker-Kaufberatung 2022

Das Smoken gehört zur Königsklasse der Grillmethoden. Dank der schonenden Garung und dem feinen Aroma verleiht Ihr jeglichem Grillgut eine unverwechselbare Rauchnote. Ob Fleisch, Geflügel, Fisch oder Käse – im Grillsmoker zubereitete Produkte resultieren in traumhaften Köstlichkeiten. Doch worauf gilt es beim Kauf eines Smokers zu achten und welche Smoker-Typen gibt es? Wir verraten es Euch in unserem Smoker-Kaufberatung 2022.

Was ist ein Smoker und was macht ihn besonders?

Der Smoker ist das Nonplusultra einer jeden Outdoor-Küche und basiert auf einem einfachen Prinzip. Im Gegensatz zu Holzkohle- und Gasgrills arbeitet der Smoker nicht mit direkter Hitze, sondern stets mit indirekter. Ähnlich wie ein Backofen profitiert er von der Umlufthitze, die in einer separaten Grillkammer bzw. Feuerbox erzeugt wird. Der dort entstehende Rauch zieht in den Garraum und anschließend über einen Kamin oder Lüftungsschlitze nach außen.

Der Vorteil eines Smokers besteht in der grundsätzlich schonenden Garung. Zum Räuchern von Lebensmitteln werden ausschließlich niedrige Temperaturen verwendet. Diese unterscheiden sich je nach Methode. Während für das Kalträuchern oftmals Gradzahlen von unter 30°C ausreichen, werden beim Heißräuchern bis zu 120 °C angewendet.

Dass bei solchen Temperaturen das Grillgut nicht binnen weniger Minuten zubereitet ist, liegt auf der Hand. Daher solltet Ihr beim Smoken geduldig sein und mehrere Stunden einplanen. Doch das Warten lohnt sich. Denn durch das langsame Erhitzen beim Räuchern wird das Fleisch butterzart und mit einer herrlichen rauchigen Note versehen.

Unsere Smoker-Empfehlungen für große und kleine Räucherfeste

Wie beim klassischen Grillen existieren im Bereich der Smoker unterschiedliche Typen. Dabei sind die meisten Modelle nicht allein fürs Räuchern konzipiert, sondern auch fürs Backen, Grillen und Kochen. Dadurch profitiert Ihr beim Kauf eines Smokergrills von einem wahren Allrounder, mit dem Ihr Eure Outdoor-Küche komplettiert.

Die traditionelle Variante eines Smokers ist der Barrel-Smoker. Er besteht aus einer großräumigen Garkammer, einer seitlichen Feuerkammer und einem Schornstein. Befeuert wird er je nach Ausführung mit Holz oder Holzkohle. Eine etwas abgewandelte Form ist der Reverseflow-Smoker, bei dem der Rauch im ersten Schritt durch ein geschlossenes System unterhalb der Garkammer zieht und auf der anderen Seite in den Garraum strömt. Durch diese Methode entstehen eine besonders gleichmäßige Hitze und ein präzises Ergebnis.

Moderner erscheinen die Ugly-Drum-Smoker, die ein wenig an ein aufrechtstehendes Fass erinnern. Bei diesen Ausführungen befindet sich die Feuerkammer am Boden und der Rauch steigt von unten nach oben. Vorteil dieses Smoker-Typs ist, dass er auch als Water-Smoker zu verwenden ist. Mithilfe einer Wasser-Schale, die im unteren Bereich platziert wird, erhöht Ihr gezielt die Luftfeuchtigkeit und senkt zudem automatisch die Umlufthitze. Das ist vor allem beim Kalträuchern von Lebensmitteln von entscheidender Bedeutung. Betrieben wird der Ugly-Drum-Smoker in der Regel mit Holzbriketts.

Optisch dem Barell-Smoker ähnlich ist der Pellet-Smoker. Wie der Name bereits verrät, dienen bei diesem Pellets als Heizmittel. Dabei handelt es sich um kleine gepresste und naturbelassene Sägespäne, die so gut wie keine Asche erzeugen und damit die Reinigung des Smokers stark vereinfachen. Darüber hinaus sind die meisten Pellet-Grillsmoker mit smarten Technologien ausgestattet, die eine exakte Temperaturregulierung ermöglichen und via App steuerbar sind.

Für ein äußerst gleichmäßiges Räuchern wie beim Pellet-Smoker sorgen auch die Keramikgrills. Dank ihrer doppelwandigen Konstruktion und dem Material Keramik speichern die Kamados bzw. Keramikgrills, wenn sie einmal aufgeheizt sind, über einen sehr langen Zeitraum die Hitze. Dabei kommt es aufgrund der hervorragenden Abdichtung zu keinerlei Temperaturschwankungen, sodass der Räucherprozess überaus konstant und präzise vonstattengeht. Egal, ob Ihr ein intensives oder eher feines Raucharoma erzielen möchtet, die Räucherchips oder -pellets lassen sich jederzeit durch eine kleine Räucheröffnung zwischen der Glut und dem Deflektorstein hinzufügen. Einfacher könnte ein Smoker kaum zu bedienen sein.

Worauf solltet Ihr beim Kauf eines Smokers achten?

Wer über einen langen Zeitraum in den Genuss von herrlicher Räucherware kommen möchte, sollte sich über einige wichtige Punkte vor dem Kauf eines Smokers informieren. Denn nicht jedes Modell ist gleich und gerade günstige Geräte schwächeln bei der Materialqualität. Daher empfehlen wir Euch hochwertige Smokergrills beispielsweise von den Marken Napoleon, Weber, Traeger, Joe’s Barbeque oder Broil King zu bevorzugen.

Achtet auf die Größe

Die meisten Smoker sind in der Regel für zahlreiche Gäste ausgelegt. Wer in großen Runden grillt und seine Freunde und Verwandten mit herrlichem Räuchergut bezaubern möchte, dem raten wir zu einem Pellet- oder Barrel-Smoker. Diese Varianten weisen genügend Platz auf, um unterschiedliches Grillgut gleichzeitig zuzubereiten. Hervorragende Modelle finden sich unter anderem in der SmokeFire-Serie von Weber oder der Timberline-Reihe von Traeger.

Für überschaubare Räuchervorhaben sind die Ugly-Drum-Smoker bestens geeignet. Durch ihre kompakte Form und das geringere Gewicht lassen sich die kleinen Smoker sogar unterwegs beim Campen nutzen. Besonders smart in dieser Kategorie ist der Apollo® 300 von Napoleon, der sich mithilfe weniger Handgriffe vom vollwertigen Ugly-Drum-Smoker in einen portablen Kugelgrill verwandeln lässt. Unserer Meinung nach ein Must-have für alle spontanen Grill- und Räuchermeister.

Wer nach einem gelungenen Mix für große und kleine Räucherprojekte sucht, ist mit einem Keramikgrill sehr gut beraten. Neben ihrer Funktion als Smoker dienen die Kamados gleichzeitig zum indirekten Grillen, Backen und Schmoren. Die Marken Monolith, Kamado Joe und Big Green Egg bieten erstklassige Keramikgrills in unterschiedlichen Größen und Modellen an, sodass Euch eine große Auswahl an hochwertigen und langlebigen Produkten zur Verfügung steht.

Das Material und die Ausstattung

Hochwertige Smoker sind oftmals aus Gusseisen oder Stahl gefertigt – ausgenommen die Keramikgrills – und mit einem speziellen Feuerschutzlack versehen. Bei der Materialstärke gilt: Je höher, umso besser. Essenzielle Ausstattungselemente sind ein Thermometer zur präzisen Temperaturkontrolle, Ablagen für Grillbesteck und weitere Utensilien sowie ein fahrbares Gestell. Letzteres ist von großer Bedeutung, da Smokergrills oftmals ein hohes Gewicht von weit mehr als 100 kg aufweisen und sich folglich ein Umplatzieren ohne Räder schwierig gestaltet.

Darüber hinaus sind vor allem Pelletgrills für ihre zahlreichen smarten Funktionen bekannt. Zu denen unter anderem eine App-Steuerung zur Temperaturregulierung aus der Ferne, Schritt-für-Schritt-Anleitungen für das perfekte Räucherergebnis und kalkulierte Garzeiten gehören.

Egal für welchen Smoker Ihr Euch entscheidet, wenn Ihr unsere Tipps beachtet, werdet Ihr lange Freude am Räuchern und Experimentieren haben.

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